Projekte

Entwicklung des Zentrums für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Regionen Třeboň – Waldviertel

Das Ziel des Projektes ist es "den grenzüberschreitenden Integrationsprozess zu stärken und unterstützen (besonders im sozialen und kulturellen Bereich)".

Spezifische Ziele sind:

  • das Netzwerk von Kontakten und gemeinsamen Aktivitäten unter NGO´s, Kommunen und weitern Subjekten in betroffenen Regionen zu erweitern
  • die gegenseitige Kooperation zu verstärken (besonders von gemeinnützigen Organisationen) in den beiden Ländern
  • eine höhere Nutzung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und deren Effekte bei Projekten mit Schwerpunkten Kultur, Tourismus oder in Raumordnungsplanung im gemeinsamen CZ-AT Raum
  • Steigerung des Bewusstseins über Entwicklungs- und Finanzierungsmöglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • Erhöhung der Projektzahl, die mit grenzüberschreitenden Partnern im Kontext der Verwendung von relevanten öffentlichen Quellen umgesetzt werden (z.B. Quellen der EU, des Staates, regionale Grantsprogramme etc.)
  • Erweiterung der Tätigkeit auf weitere Bereiche Südböhmens und Niederösterreichs

Zielgruppen des Projekts sind:

  • gemeinnützige Organisationen (im Bereich Tourismus, Umweltschutz, soziale Integration, Unterstützung der bürgerlichen Gesellschaft, Kultur etc.)

Gemeinden in Regionen Třeboň und Waldviertel Ferner auch breite fachliche sowie laienhafte Öffentlichkeit
Die Auswirkung auf Zielgruppen ist mittels folgender Kennzahlen zu charakterisieren:

  • Erweiterung grenzüberschreitenden Präsentations- und Kooperationsmöglichkeiten – neue Kontakte und Entwicklung der bestehenden Kontakte
  • neue Impulse für Umsetzung eigener Projekte in Tschechien sowie in Österreich
  • Erweiterung des Bewusstseins über Möglichkeiten der Zusammenarbeit unter einzelnen Subjekten

Das Projekt schließt an weitere Aktivitäten und Projekte an, die in der genannten Region umgesetzt werden:

  • das Projekt schließt an bisherige Aktivitäten beider Partner (z.B. das Projekt Zentrum für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Třeboň, das mit dem Leadpartner mit Förderung des Programms INTERREG IIIA umgesetzt wurde oder das Projekt IIZ – interkommunales grenzüberschreitendes Zentrum, sowie viele weitere Aktivitäten und Projekte inkl. umfangmäßig kleinerer Aktivitäten aus dem Kleinprojektefond)
  • das Projekt wird auf der tschechischen Seite Bedingungen für die grenzüberschreitende Verbindung anschließender Projekte und Aktivitäten bilden, die in der Region Třeboň entweder durch die Stadt Třeboň selbst (z.B.: Lázeňská Třeboň, Květinová Třeboň etc.), durch weitere Gemeinden (z.B. in Suchdol nad Lužnicí, České Velenice etc.) oder durch andere Organisationen (z.B. Třeboňská nocturna, Okolo Třeboně, Svatební veletrh, Lázeňská Třeboň, Květinová Třeboň etc.) umgesetzt werden. Das Projekt steht im Einvernehmen mit Schlüssen der grenzüberschreitenden Konferenz über Bedeutung der Kultur im Grenzraum, die 2005 in Třeboň durch ERSN organisiert wurde (der LP ist ein aktives Mitglied von ERSN).

Vorausgesetzte Grundeingaben des Projektes sollen sein:

Zentrum für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit (INTERREG IIIA)

  • Das Zentrum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein Projekt, das an Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie an Unterstützung der Projektinitiierung der Gemeinden und des Non-Profit-Sektors in der Region Třeboň ausgerichtet ist
  • Das Zentrum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein aus Mitteln der Initiative der Gemeinschaft INTERREG IIIA Tschechische Republik - Österreich finanziertes Projekt

Realisierungszeitraum

  • März 2005 bis Juli 2006

Projektpartner:

  • der tschechische Partner – die Stadt Třeboň
  • der österreichische Partner – Internationales Interkommunales Zentrum Groß Siegharts (IIZ, Verein KOOB)

Projektziele:

  • Know-How-Transfer aus der Projektrealisierung und -vorbereitung vor allem aus Niederösterreich
  • Effektive Partnersuche für Projekte/Vorhaben mit dem grenzüberschreitenden Effekt – Zusammenarbeit mit Subjekten, die in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit langjährig tätig sind: Südböhmische Wirtschaftkammer, Euroregion Silva Nortica etc.
  • Schaffung eines Netzwerkes für Kommunikation (Zentrum, IIZ, Städte und Gemeinden, NGO´s)
  • Unterstützung der Kommunikation zwischen den Gemeinden und Non-Profit-Subjekten bei Realisierung der Projekte, Bildung von Partnerschaften, Schaffung von Partnernetzwerken, Kooperationstreffen von Partnern
  • Hilfe bei Projektvorbereitung und -realisierung, Definition des entsprechenden grenzüberschreitenden Effektes, Leistung von Fachberatungen
  • Erhöhung der Ausbildung von Mitarbeitern der Gemeinden und der NGO´s im Rahmen der Projekte und der Partnerschaft – eine Voraussetzung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Projekte
  • Verbesserung der Kommunikation unter Subjekten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • Förderung der Kooperation der Subjekte innerhalb der (bestehenden sowie neu gebildeten) Kooperationsnetzwerke

Zielgruppen

  • Gemeinden in der Region Třeboň (inkl. Gemeindeverbände und MAS Leader)
  • NGO´s (in Bereichen Tourismus, Umweltschutz, Sozialintegration, Entwicklungsunterstützung der bürgerlichen Gesellschaft, Kultur, Unternehmen etc.)
  • Weitere Teilnehmer der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Projektaktivitäten

  • Consulting und Beratung im Bereich Vorbereitung der Projekte und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • Seminare, Konferenzen, Fachworkshops
  • Kooperationstreffen
  • Exkursionen
  • Förderung für Projekteinreicher
  • Gewährung von Informationen über Möglichkeiten der Projekteinreichung und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  • etc.

RECORA- Renewable cooperation of Rural Areas (INTERREG III C)

Projektbeschreibung

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Nutzbarkeit der alternativen Energieressourcen und der Vorbereitung von Umsetzungsprojekten. Neueste ökologische Erkenntnisse und erforderliche Standards unter besonderer Berücksichtigung der vordringlichsten Themen der regionalen Entwicklungspolitik in Ziel 1 Gebieten und im ländlichen Raum spielen dabei eine große Rolle.


Schwerpunkte

  • Arbeitsplatzbeschaffung
  • Mengenstromanalyse von Abfallkomponenten (z.B. Alt-, Schnittholz, Gras, Bioabfälle etc.) im Hinblick auf deren Verwertung
  • Alternative Nutzbarkeit der vorhandenen landwirtschaftlichen Produkte als Ressource
  • Errichtung notwendiger Infrastruktur
  • Nachhaltige Umweltentlastung und Unabhängigkeit von Energielieferanten

Wege zur Umsetzung

  • Informationsaustausch betreffend Stand der Technologien, die rechtlichen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten
  • Erarbeitung gemeinsamer Standards und Umsetzungsstrategien in transnationalen fachspezifischen Arbeitsgruppen
  • Zusammenführen der Entscheidungsträger in Erneuerbaren-Energie-Projekten auf lokaler Ebene
  • Präsentation der Ergebnisse in Konferenzen, Tagungen und über Website, Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten.

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